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Babylon-Ausstellung in Berlin
Mag man dem griechischen Geschichtsschreiber Herodot Glauben schenken, war Babylon „gewaltig und prächtig, wie meines Wissens keine andere Stadt der Welt“. Sieht man jedoch die kümmerlichen Überreste jener Metropole, die sich rund 90 Kilometer südlich von Bagdad befinden, nährt dies die Theorie von der Legende Babylons.
Die Ursprünge Babylons finden sich im 3. Jahrtausend v. Chr., als Babylon unter König Hammurabi erstmals eine bedeutsame Stellung einnahm und mit dem Kodex Hammurapi die erste Gesetzgebung der Menschheit formuliert wurde. Die meisten Überreste, die man bei Ausgrabungen gefunden hat, stammen aber tendenziell aus der zweiten Blütezeit unter Herrscher Nebukadnezar II. (605-562 v. Chr.), der so gewaltige Bauwerke wie das bekannte Ischtar-Tor errichten ließ.
Jenes Ischtar-Tor bildet auch das Entree zur neuen Babylon-Ausstellung im Berliner Pergamonmuseum. Anhand zahlreicher Objekte wie Rollsiegel, Bilder, Reliefs und Münzen wird der Mythos von der blühenden Metropole Babylon vor den Augen der Besucher lebendig. Rund 80.000 Menschen, eine für die Antike kaum vorstellbare Anzahl an Menschen, sollen Babylon ihre Heimat genannt haben, wo der Handel blühte und Wohlstand herrschte. Dieses paradiesische Bild scheint jedoch nicht jeder zu teilen, weshalb Babylon in der Bibel als dekadent und lasterhaft beschrieben wird.
An dieser einzigartigen Ausstellung haben zahlreiche Museen europäischer Metropolen mitgearbeitet – das Réunion des musées nationaux, das Musée du Louvre, das British Museum sowie die Staatlichen Museen zu Berlin.
Öffnungszeiten
So - Mi: 9 - 18 Uhr
Do - Sa: 9 - 22 Uhr
Eintrittspreise
Pergamonmuseum: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

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Euer Blog ist Super, das beste wenn man Berliner ist! Ihr lasst euch keine Veranstaltung weg!
Als Student der Vorderasiatischen Archäolgie war ich von der Ausstellung sehr enttäuscht!
Ein gutes Konzept, die Stücke nach den ausgesuchten Themen zu sortieren. Aber nicht weitergedacht!
Stattdessen sinnlos die Funde zueinander gestellt, meisten mit allzu dürftigen, manche sogar mit gar keinen Beischriften!
Und die Farben…Pink und Babyblau?…alles nur Kitsch!
Also ob es den Veranstaltern sch***egal wär ob Babylon richtig präsentiert wird. Stattdessen ist es ihnen wichtiger, viele Eintrittskarten zu verkaufen!
LG Laszlo, Uni Tübingen
@Laszlo
Ich denke, dass die Aufbereitung der Ausstellung extra gezielt in diese Richtung gesteuert wurde. Heutzutage ist es wichtig, den Besuchern eine Mischung aus ansprechender Optik + Entertainment zu bieten. Ich danke Dir jedoch ganz herzlich für Deine Eindrücke.
[...] renoviert und umgebaut. Insbesondere das Jahr 1813 war für die Festungsanlage im Westen von Berlin entscheidend. Zu dieser Zeit war die Zitadelle von Napoleons Truppen besetzt, wurde Ziel der [...]
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